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Holzspalter entlüften – Anleitung, Ursachen & Tipps vom Experten

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Mit einem Holzspalter können Holzstämme zu handlichen Scheiten für den Kamin verarbeitet werden. Das Holz wird mit diesem Werkzeug mechanisch geteilt, was nicht nur schneller, sondern auch mit einer geringeren Gefahr, sich zu verletzen, geschieht. Dass der Holzspalter für den reibungslosen Einsatz gewartet und gepflegt werden muss, versteht sich von selbst. Mit dem folgenden Artikel möchten wir aufzeigen, wie wichtig die Wartung für die Lebensdauer des Werkzeuges ist.

Schnelleinstieg: Die wichtigsten Punkte

  • Das richtige Öl für den Holzspalter: Es muss der Norm HLP entsprechen und über die Viskositätsklasse HLP 32 oder HLP 46 verfügen.

  • Die verschiedenen Typen von Holzspaltern: Neben den elektrischen Modellen gibt es benzinbetriebene Varianten. Des Weiteren wird verglichen zwischen vertikalen und horizontalen Geräten.

  • Problem, die Holzspalter haben können: Dazu zählen das falsche Öl ebenso wie ein zu niedriger Ölstand, Luft im Hydrauliksystem und dergleichen.

  • Möglichkeit, Anzeichen für eine notwendige Entlüftung zu erkennen: Ungewöhnliche Geräusche, Überhitzung oder ein niedriger Ölstand können darauf hinweisen, dass eine Entlüftung des Holzspalters erforderlich ist.

Warum muss man einen Holzspalter entlüften?

Dies ist wichtig, da Luft im Hydrauliksystem nicht nur zu einem Leistungsverlust, sondern auch zu einer ungenauen Steuerung und letztendlich zu Schäden führen kann. Die Folge von Luftansammlungen im System sind häufig Betriebsstörungen oder sogar Ausfälle, die den Betrieb des Holzspalters erheblich beeinträchtigen können. Für weitere Informationen lohnt ein Blick auf die Website von Fertighausexperte.

  • Erklärung der Hydraulik-Funktion eines Holzspalters: Der Holzspalter nutzt ein hydraulisches System, um mit der Pumpe, welche von einem Motor angetrieben wird, den Hydraulikzylinder zu bewegen. Dadurch wird der Spaltkeil in das Holz getrieben, um dies zu zerkleinern. Durch ein spezielles Hydraulikventil wird das Fließen des Öls gesteuert. Dieses dient nicht nur als Schmiermittel, sondern auch als Drucküberträger. Sobald der Hebel am Ventil betätigt wird, wird Öl in den Zylinder gedrückt, um den Spaltkeil vorwärtszubewegen, damit das Holz gespalten wird. Nach dem Spaltvorgang wird der Hebel wieder freigegeben und der Zylinder durch einen automatischen Mechanismus, der als Kick-Out bezeichnet wird, wieder in seine Ausgangsposition gebracht.

Anhand der folgenden Tabelle lassen sich die Ursachen und die Auswirkungen von Luft im Hydrauliksystem erkennen und was dagegen zu tun ist.

Ursachen/Problem Auswirkungen Was kann man tun?
Falsch eingefülltes Öl Reduzierte Spaltkraft - der Zylinder kann den benötigten hohen Druck nicht aufbauen. Regelmäßig entlüften für eine bestmögliche Leistung.
Zu niedriger Ölstand und die Pumpe kann Luft ansaugen. Keine präzisen Bewegungen - die Spalte bewegt sich ruckartig oder schwammig, da die Luft komprimiert wird. Ölstand überprüfen und gegebenenfalls nachfüllen.
Luft im System oder Undichtigkeit - durch Lecks im System wird Luft angesaugt. Schwankender Druck im Hydrauliksystem, der die Effizienz beeinträchtigt. Entlüften - dabei die Entlüftungsschrauben an den Zylindern öffnen, bis blasenfreie Flüssigkeit austritt.
Komponenten können sowohl nach Wartung als auch beim ersten Betrieb noch mit Luft gefüllt sein. Geräuschentwicklung und Schäden - durch Kavitation kommt es zu Geräuschen und die Lufteinschlüsse führen zu einem höheren Verschleiß sowie Schäden an Dichtungen und Pumpen. Während der Entlüftung die Abdeckung des Öltanks lockern, damit Luft zirkulieren kann.

Durch das Entlüften wird die Luft aus dem Hydrauliksystem entfernt und der Druck im System bleibt stabil. Die Entlüftung eines Holzspalters trägt auch wesentlich zur Verlängerung der Lebensdauer des Geräts bei. Eine Überhitzung kann zu einer vorzeitigen Abnutzung des Geräts führen und die Lebensdauer des Holzspalters erheblich verkürzen.

Was sind Anzeichen dafür, dass der Holzspalter entlüftet werden muss?

Neben ungewöhnlichen Geräuschen tritt ein Leistungsverlust beim Spalten auf. Es besteht die Möglichkeit, dass ungewöhnliche Geräusche, Überhitzung oder ein niedriger Ölstand Anzeichen dafür sind, dass der Holzspalter entlüftet werden muss. Des Weiteren kann es zu unregelmäßigen Bewegungen des Zylinders kommen bzw. der Holzspalter kann sich auch überhitzen.

Zu den deutlichen Anzeichen, die anzeigen, dass der Holzspalter entlüftet werden muss, gehören:

  • Ungewöhnliche Geräusche – Ein häufiges Symptom für Luft im System sind laute und ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs.

  • Leistungsverlust – Der Holzspalter arbeitet weniger effektiv oder langsamer als gewohnt.

  • Unregelmäßige Bewegungen – Sowohl der Zylinder als auch der Spaltkeil bewegen sich ruckartig oder ungleichmäßig.

  • Überhitzung – Der Hydraulikzylinder oder das komplette Werkzeug werden ungewöhnlich heiß, da durch die Luft im System der Wärmehaushalt gestört wird.

  • Dunkles Öl – Verfärbt sich das Öl schwarz, kann dies auf Mikroexplosionen, dem sogenannten Dieseleffekt durch Luftblasen im Öl hinweisen.

  • Niedriger Ölstand – Befindet sich der Ölstand unterhalb des empfohlenen Wertes, kann dies ein Hinweis auf Luft im System sein.

Wie sieht die Vorbereitung zum Holzspalter entlüften aus?

Damit der Holzspalter entlüftet werden kann, müssen einige Punkte im Vorfeld beachtet werden.

  • Sicherheitsvorkehrungen: Den Holzspalter ausschalten und vom Stromnetz trennen. Die benötigte Arbeitsfläche muss frei und ausreichend sicher sein. Dies bedeutet, dass es keine Stolperfallen geben darf. Zudem ist es wichtig, eine angemessene Schutzausrüstung mit Handschuhen und Schutzbrille zu tragen. Vor der Arbeit muss sichergestellt sein, dass alle beweglichen Teile des Holzspalters stillstehen und sich nichts mehr bewegen kann.

  • Werkzeuge & Materialien:

    • Werkzeug: Es wird ein passender Schraubenschlüssel zum Öffnen und Schließen des Entlüftungsventils benötigt.

    • Auffangbehälter: Gemeint ist damit ein geeignetes und ölbeständiges Auffanggefäß, das mindestens 7 Liter fasst, um das austretende Altöl aufzufangen.

    • Reinigungstücher: Zum Reinigen des Bereichs um das Entlüftungsventil, damit es nicht zu Verunreinigungen kommt.

  • Standort: Der Holzspalter muss auf einem festen, ebenen und tragfähigen Untergrund gestellt werden, um ausreichend Stabilität zu gewährleisten. Des Weiteren sollte der Arbeitsbereich ausreichend gut beleuchtet sein.

Anleitung: Wie wird der Holzspalter richtig entlüftet?

Das Entlüften des Holzspalters sollte entweder nach den Vorgaben des Herstellers oder der folgenden Anleitung erfolgen. Weitere Tipps hierzu bietet die Website von Fertighausexperte.

Schritt 1: Vorbereitung

  • Gerät ausschalten und sichern: Der Holzspalter muss ausgeschaltet werden. Zusätzlich ist es wichtig, ihn von der Stromzufuhr zu trennen, damit es nicht zu unbeabsichtigten Bewegungen kommt.

  • Persönliche Schutzausrüstung: Gemeint ist damit Sicherheitsbekleidung, wie etwa Sicherheitshandschuhe und einen Augenschutz.  

  • Zylinder vollständig eingefahren: Die Kolbenstange muss so weit als möglich im Zylinder sein. Dies erleichtert nicht nur den Entlüftungsprozess, sondern schont auch den Zylinder.

Schritt 2: Hydrauliköl prüfen

  • Ölstand prüfen: Es muss der Ölstand am Messstab des Tanks überprüft werden. Die meisten Holzspalter haben eine Markierung auf dem Messstab. Der Ölstand sollte sich immer zwischen den beiden Rillen befinden.

  • Ölqualität prüfen: Im Idealfall ist das Öl klar und ohne Schaum.

  • Hydrauliköl nachfüllen bzw. austauschen: Ist der Ölstand zu niedrig, müssen frisches Öl bis zum korrekten Stand nachgefüllt werden. Auf keinen Fall darf der Hydrauliktank überfüllt werden.

Schritt 3: Entlüftungsschraube lokalisieren

  • Position der Entlüftungsschraube: In den meisten Fällen befindet sie sich am höchsten Punkt des Hydraulikzylinders. Allerdings kann sie auch als Schraube am Öltank oder als Kappe direkt am Hydrauliktank angebracht sein. Hilfreich ist hierbei die Bedienungsanleitung des Herstellers.

Schritt 4: Luft im Holzspalter erkennen

  • Optisches Erkennen: Luft sammelt sich üblicherweise an der höchsten Stelle im Hydrauliksystem.

  • Zylinderposition: Der Zylinder muss langsam bis zum Endanschlag gefahren werden. Durch leichtes Bewegen des Spaltkeils wird die Luft nach oben gedrückt.

Schritt 5: Entlüftungsschraube öffnen

  • Schraube öffnen: Die Entlüftungsschraube vorsichtig mit nur wenigen Umdrehungen öffnen. Auf keinen Fall komplett herausdrehen. Sobald Luft entweicht, ist ein leises Zischen zu hören.

  • Öl abwischen: Das austretende Öl mit einem sauberen Tuch auffangen und alles abwischen.

  • Schraube verschließen: Sobald keine Luftblasen mehr erkennbar sind, kann die Entlüftungsschraube wieder verschlossen werden.

Schritt 6: Probelauf durchführen

  • Holzspalter starten: Dabei den Zylinder mehrfach aus- und einfahren, um sicherzustellen, dass sich keine Luft im Hydrauliksystem befindet oder entweichen kann.

  • Bewegungsablauf prüfen: Alle Teile müssen sich gleichmäßig und ohne Ruckeln bewegen.  

  • Ölstand nach Entlüftung: Bevor mit dem Holzspalter gearbeitet werden kann, ist es wichtig, den Ölstand im Hydrauliksystem erneut zu kontrollieren.

Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Holzspalter-Typen?

Zu den wesentlichen Unterschieden zählen die Bauform, der Antrieb, die Spaltkraft sowie die Spaltgeschwindigkeit. Des Weiteren gibt es sowohl horizontale als auch vertikale Modelle, die sich in ihrer Ergonomie, ihrer Nutzung und der Eignung bzw. Funktionsweise für verschiedene Holzarten unterscheiden.

Elektrischer Holzspalter

Es wird hier unterschieden zwischen den Modellen mit einem 230-Volt-Anschluss für den normalen Hausgebrauch und einem 400-Volt-Anschluss für anspruchsvollere Aufgaben.

  • Bauweise: Je nach Bauweise (liegend oder stehend) handelt es sich um kompakte Geräte mit einem geschlossenen Hydrauliksystem.

  • Handhabung: Elektrische Modelle sind leise und leicht zu bedienen. Daher eignen sie sich sehr gut für den Einsatz in Wohngebieten. Sie sind optimal für den Privatgebrauch, um sich ein Brennholzlager anzulegen.

Benzin- oder Zapfwellen-Holzspalter

Es handelt sich dabei meistens um größere Systeme mit mehr Hydraulikvolumen. Sie kommen sowohl in großen Waldgebieten als auch bei sonstigen professionellen Anwendungen zu Einsatz.

  • Handhabung: Sie bieten nicht nur eine höhere Spaltkraft, sondern auch mehr Mobilität, da sie unabhängig vom Stromnetz arbeiten.

  • Betrieb: Ein solcher Spalter benötigt für den Betrieb Kraftstoff. Um den Transport zu erleichtern, ist der Holzspalter zumeist auf Rädern montiert.

Vertikal- vs. Horizontal-Holzspalter

Der Vertikal-Holzspalter bietet eine bessere Ergonomie und kommt oftmals bei großen und dicken Holzstämmen zum Einsatz, während das horizontale Modell kompakter ist und für leichtere und kleinere Holzstücke genutzt wird.

Modell Vorteile Nachteile
Vertikal Hohe Leistung zum Spalten von dicken und langen Stämmen (40 cm Durchmesser, 1 m Länge); ergonomisch durch die auf Hüfthöhe angebrachte Arbeitsfläche Größer und schwerer; benötigt mehr Lagerfläche
Horizontal Kompakte und leichte Bauform; geeignet für kleinere Holzstücke (25 cm Durchmesser, 50 cm Länge) Stämme dürfen nicht zu groß sein; weniger ergonomisch, da Arbeiter sich oft bücken müssen, um die Stämme auf die Maschine zu legen

Was sind typische Fehler beim Entlüften – und wie man sie vermeidet

Es gibt eine Vielzahl von typischen Fehlern beim Entlüften. Einige haben wir uns näher angeschaut und möchten zusätzlich Tipps zur Vermeidung geben.  

  • Entlüftungsschraube zu früh schließen → Dadurch verbleibt Luft im System und das Entlüften muss erneut durchgeführt werden.

  • Öl nach Entlüftung nicht nachgefüllt → Es kommt zu einem Druckverlust, wodurch der Hydraulikzylinder Schaden nehmen kann. Aus diesem Grund muss nach jedem entlüften Öl bis zur Markierung nachgefüllt werden

  • Verschmutzungen beim Öffnen → Schmutzpartikel können in den Hydraulikzylinder gelangen, wodurch es zu Schäden an der Hydraulik und den Dichtungen kommen kann. Daher immer mit einem sauberen Reinigungstuch den Bereich sauber halten.

  • Gerät während des Betriebs entlüften → Dies kann zu schlimmen Verletzungen führen. Aus diesem Grund muss der Holzspalter immer stromlos oder ausgeschaltet werden.

  • Falsches Hydrauliköl verwenden → Dies führt nicht nur zur Schaumbildung und einem Leistungsverlust, sondern kann das Gerät sowie die Dichtungen dauerhaft schädigen. Aus diesem Grund sollte immer nur das vom Hersteller genannte Hydrauliköl verwendet werden.

Wie funktioniert die Hydraulik im Holzspalter?

Ein Holzspalter nutzt ein geschlossenes Hydrauliksystem zur Kraftübertragung. Die Hydraulikpumpe erzeugt Druck, der über ein Ventil an den Zylinder weitergegeben wird. Die Bewegung des Zylinders treibt den Spaltkeil an. Das System funktioniert nur dann zuverlässig, wenn keine Luftblasen in der Hydraulikflüssigkeit enthalten sind. Schon geringe Mengen Luft können den Druckaufbau stören und die Leistung beeinträchtigen. Eine regelmäßige Entlüftung und Kontrolle der Hydraulikflüssigkeit verhindert solche Funktionsstörungen.

Hydrauliköl wechseln: Wann und wie?

Verschmutztes oder schäumendes Hydrauliköl ist eine häufige Ursache für Druckverlust. Das Öl sollte spätestens nach 200 Betriebsstunden oder einmal jährlich gewechselt werden. Beim Ölwechsel:

  • Gerät vollständig ausschalten

  • Altöl vollständig ablassen (Auffangbehälter nutzen)

  • Filter reinigen oder ersetzen

  • Frisches Hydrauliköl einfüllen (HLP 32 oder 46)

  • Entlüftung direkt im Anschluss durchführen

Nur mit frischem, blasenfreiem Öl kann die volle Spaltkraft gewährleistet werden.

Wie oft sollte ein Holzspalter gewartet werden?

Für eine lange Lebensdauer empfiehlt sich folgende Wartungsroutine:

  • Täglich: Sichtprüfung von Schläuchen, Schaltern, Ventilen

  • Monatlich: Ölstand und Ölqualität prüfen

  • Halbjährlich: Hydrauliköl wechseln, Hydrauliksystem entlüften

  • Jährlich: Komplette Funktionsprüfung inkl. Hydraulikdruck und Ventileinstellungen

So lassen sich Defekte frühzeitig erkennen und vermeiden.

Frühzeitige Systemkontrolle schützt vor Folgeschäden

Eine regelmäßige Sicht- und Funktionskontrolle der gesamten Hydraulikanlage reduziert Ausfälle deutlich. Vor jeder Inbetriebnahme sollten Ventil, Schalter und Schläuche auf Dichtigkeit geprüft und alle Komponenten der Hydraulikanlage sorgfältig überprüft werden. Bereits kleine Luftblasen in der Hydraulikflüssigkeit verschlechtern die Kraftübertragung, belasten Ventilatoren und Schläuche und können einen schleichenden Defekt auslösen. Wird die Hydraulikflüssigkeit regelmäßig kontrolliert und das Ventil sauber gehalten, bleiben Komponenten länger funktionsfähig und die Kraftübertragung stabil. Werden Undichtigkeiten nicht überprüft, sammeln sich erneut Luftblasen, die bei jeder Inbetriebnahme die Hydraulikanlage schwächen und weitere Defekt-Risiken verursachen. Eine konsequente Wartung von Schalter, Schläuche und Komponenten verhindert unnötige Reparaturen, schützt die Hydraulikflüssigkeit vor Verunreinigung und erhält dauerhaft eine zuverlässige Kraftübertragung.

Wann sollte ein Fachmann ran?

Bei Unsicherheiten beim Entlüften oder wenn Fehler sich dadurch nicht beheben lassen, sollte immer ein Fachmann zurate gezogen werden. Im Detail sind dies:

  • Bei unklarer Hydraulikverschlauchung oder Leckagen am Schlauch oder den Dichtungen, die sich nicht mit bloßem Auge erkennen lassen, sodass der Fehler behoben werden kann.

  • Wenn nach dem Entlüften weiterhin Leistungsverlust auftritt: Bleibt es trotz dem Entlüften bei einem Leistungsverlust, der vorher nicht bekannt war, sollte ein Experte befragt werden, denn die Ursache könnte weiterhin Luft im System sein.

  • Bei auffälligen Geräuschen aus der Hydraulikpumpe: Diese sind in der Regel ein Anzeichen dafür, dass Luft im System ist oder ein anderes Problem besteht. Vielfach liegt das Problem darin, dass der Druck in der Hydraulik nicht stimmt.

  • Wenn der Spaltkeil nicht mehr vollständig ausfährt: Dies fällt in erster Linie auf, wenn weniger große und dicke Holzstämme bearbeitet werden können.

Fazit: Regelmäßiges Entlüften verlängert die Lebensdauer

Das regelmäßige Entlüften des Holzspalters ist entscheidend für die Effizienz und die Lebensdauer des Geräts. Mit der entsprechenden Gerätewartung  wird die eingeschlossene Luft im System entfernt. Dies verhindert, dass sich die Dichtungen lösen und beschädigt werden. Nur durch eine regelmäßige Gerätewartung und entsprechender Pflege kann die Lebensdauer der Maschine und somit deren Nutzung deutlich verlängert werden.

Ein sauber entlüfteter Holzspalter gewährleistet eine gleichmäßige Funktion, schützt vor Beschädigungen an der Hydraulikanlage und sorgt langfristig für eine störungsfreie Nutzung – vom Motor bis zur letzten Flüssigkeit führenden Verbindung.

FAQs: Häufige Fragen zum Entlüften eines Holzspalters

Um eine einwandfreie Nutzung zu garantieren, sollte das Entlüften mindestens einmal pro Jahr durchgeführt werden. Bei höherer Belastung oder staubiger Umgebung auch öfter.

Es kann zu Lufteinschlüssen im System und somit zu Leistungsproblemen kommen. Des Weiteren können Schäden durch Überhitzung sowie ein erhöhter Verschleiß der Hydraulikkomponenten kommen.

Dies ist möglich. Dabei sollten die Hinweise in der Bedienungsanleitung des Herstellers beachtet werden.

Das Öl sollte der Norm HLP entsprechen. Zu den gängigsten Viskositätsklassen zählen HLP 32 oder HLP 46.

In der Regel nimmt dies nur wenige Minuten Zeit in Anspruch.

Luftblasen führen zu Kavitation, ungleichmäßiger Kraftübertragung und beschleunigtem Verschleiß der Dichtungen und Pumpen.

Die Kosten variieren je nach Bauteil. Für defekte Ventile oder Schläuche liegen sie meist zwischen 50 und 300 Euro.

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Autor

Technisch ausgebildet von der HWK, kaufmännisch ausgebildet von der IHK und weitergebildet im WBZ der Universität St. Gallen sowie vom Bundesverband deutscher Fertigbau, begleitet Tobias Beuler seit 2000 europaweit den Auf- und Ausbau von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Nachdem er jahrelang selbst auf Baustellen tätig war, bietet er sein Insiderwissen seit 2018 an, um Andere bei Ihren Hausbau- und Sanierungsprojekten zu unterstützen und ist in TV und Print als Bauexperte bekannt. (ARD, RTL Punkt 12, n-tv, SZ, Welt, Süddeutsche)  Mit seinem Büchern war er mehrfach auf der Spiegel Bestseller Liste. Sein aktuelles Buch „Sanieren – Renovieren – Modernisieren“ gibt über 100 Tipps für die Bauherren, die mit hoher Qualität und zum besten Preis-Leistungsverhältnis sanieren wollen. Sein Team und er prüfen deutschlandweit Immobilien, die saniert werden müssen.